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29.06.2016 | Blog: P. Walter Ludin | Autor/in: P. Walter Ludin | Kategorie: Varia | Kommentare: 0 | Kommentar schreiben | Beitrag teilen

Weltweite Reformen oder ein ebensolches kirchliches Chaos?   

Viele bezweifeln, ob Papst Franziskus wirklich weltweite Reformen einleiten will oder kann. Eine bemerkenswerte Einschätzung von Helmut Schüller, fünf Jahre nach dem Anfang der österreichischen Priester-Initiative, die notfalls den Gehorsam ins Auge fasste:

Wie wird sich die Weltkirche nach Ihrem Dafürhalten weiterentwickeln?

Es gibt zwei Szenarien. Erstens, es gibt eine weltkirchenweite Erneuerung und Reform, indem die Bischöfe ihre Freiräume auch nutzen. Zweitens, es folgt die grosse Ära der Selbsthilfe. Das wird ein kreatives Chaos werden. Eine weltweite Kirche zu sein, ist ein riesiges unschätzbares Asset in einer Zeit, wo alles auseinanderfällt. Ich hoffe dringend von Herzen, dass wir als Weltkirche eine Erneuerung schaffen.


Was sollten mutige Bischöfe also tun?

Sich zusammentun und für die Öffnung des Priesteramts für verheiratete Männer eintreten, wenn sie ganz mutig sind, nehmen sie die Frauen noch dazu.

 

Mittwoch, 29. Juni 2016, 01:22



28.06.2016 | Blog: P. Walter Ludin | Autor/in: P. Walter Ludin | Kategorie: Varia | Kommentare: 1 | Kommentar schreiben | Beitrag teilen

Bald ein neues Konzept für die Kirchenblogs   

Bald bekommen unsere Werblogs ein neues Konzept. Es gibt zusätzliche Blogger. Die Gestaltung ist anders. Vor allem gibt’s zu jedem Beitrag ein Bild.

Bekanntlich habe ich seit über 10 Jahre mehr als 4000 Blogs veröffentlicht, seit etlichen Jahren mindestens einen pro Tag. Ich werde dieses Tempo reduzieren:

-          Im November habe ich mir anlässlich meines 70. Geburtstages vorgenommen, etwas kürzer zu treten. Jeden Tag etwas Neues zu produzieren, ist oft recht anstrengend – allerdings fehlte es mir nie an Themen, im Gegenteil.

-          Ich stelle mir vor: Ich schreibe abends um 10 Uhr einen Blog (was oft der Fall war) und muss dann vielleicht noch eine halbe Stunde ein Bild suchen –wobei ich möglichst auf eigene Bilder zurückgreife, die allerdings nicht beschriftet sind, so dass die Suche nicht immer sehr gehen wird.

Beim Treffen der Blogger hatten einige Bedenken, ob sie die gewünschte Kadenz von 8 bis 10 Tagen einhalten könnten. Es tönt hoffentlich nicht überheblich: Wir «alten Haasen» – Heinz A. und ich, die täglich schreiben – mussten etwas schmunzeln.

Ich denke, dass ich pro Woche ein bis zwei Mal «auftrete». Alles weitere erfährt ihr in wenigen Tagen.

Dienstag, 28. Juni 2016, 01:50



27.06.2016 | Blog: P. Walter Ludin | Autor/in: P. Walter Ludin | Kategorie: Varia | Kommentare: 1 | Kommentar schreiben | Beitrag teilen

Armenien: mutiger Papst   

Papst Franziskus hat zwar nur wiederholt, was er schon zuvor gesagt hatte:  Die Türkei habe in Armenien «Völkermord» verübt. Damals waren die Reaktionen der Türkei bekanntlich heftig – wie immer, wenn jemand die Wahrheit über die damalige Katastrophe ausspricht. Dennoch: Hut ab vor dem Papst! Er geht keine falsche Kompromisse ein, indem er gegenüber dem Unrecht schweigen würde.

Erdogan sind viele solche mutigen «Widersacher» zu gönnen …

Montag, 27. Juni 2016, 01:41



26.06.2016 | Blog: P. Walter Ludin | Autor/in: P. Walter Ludin | Kategorie: Glossen | Kommentare: 0 | Kommentar schreiben | Beitrag teilen

«Warum haben Sie den Wettersegen nicht gegeben?»   

Vorgestern, Freitagabend: Ein anstrengender Tag liegt hinter mir (Verfassen der Sonntagspredigt ausnahmsweise nicht erst am Samstag; Kurzartikel verfassen, Mails bearbeiten …). Dann auch das noch: Auf dem Bildschirm nur schwarz. (Erst Stunden später hat ein Freund einen guten Rat.)

Dann werde ich für die Abendmesse in einem Frauenkloster abgeholt. Ich versuche, mir den Stress und den Frust (PC ..) nicht anmerken zu lassen und gestalte die Messe möglichst gut.

Draussen bei der Kirchentüre fragt eine fromme Frau aufgeregt: «Warum haben Sie den Wettersegen nicht gegeben?» Ich erinnere sie daran, dass ich wie das ganze Jahr den Segen erbeten habe «für die ganze Schöpfung». «Und warum haben Sie den Kreuzpartikel nicht gebraucht. Überall wird er für den Wettersegen auf den Altar gestellt. Nur hier – die junge Schwester tut es nie.» Ich sage, Gott gebe den Segen. Ein Stücklein Holz sei da nicht wichtig. Ich verschweige, dass ich hier – betr. Reliquien – in der Tradition Luthers stehe …..

Szenenwechsel: Vor Jahren warf mir der damalige Klostergärtner vor, den Wettersegen nicht erteilt zu haben. «Wenn es heute hagelt und der Garten kaputt geht, bist du schuld!!» Ich sage ihm, am Vortrag sei der Wettersegen gespendet worden: «Ist dein Glaube so klein, dass du meinst, er reiche nicht für zwei Tage?»

Sonntag, 26. Juni 2016, 00:43



25.06.2016 | Blog: P. Walter Ludin | Autor/in: P. Walter Ludin | Kategorie: Predigtauszüge | Kommentare: 0 | Kommentar schreiben | Beitrag teilen

Feuer und Schwefel für Andersdenkende?   

 

(Die Sonntagspredigt ausnahmsweise schon heute) Die meisten von uns stellen sich die Heiligen als harmlose, vielleicht sogar süssliche Gestalten vor, die schon zu Lebzeiten so etwas wie einen Heiligenschein getragen haben. Die Wirklichkeit sieht recht anders aus. Auch oder gerade die Apostel entsprechen nicht diesem Image, um ein modernes Wort zu gebrauchen.

Besonders die beiden Jünger, denen wir am Anfang des heutigen Evangeliums begegnen, entsprechen nicht dem Cliché von Heiligen als kraftlose Menschen. Sie heissen Jakobus und Johannes. Nicht zufällig werden sie in der Bibel «Donnersöhne» genannt. Sie rufen Blitz und Donner auf das Dorf herab, das Jesus das Nachtlager verweigert. Der Grund: Die Dorfleute sind Samariter und gehören somit zu einer andern Religion als Jesus und seine Apostel.

 

Diese Geschichte fordert uns gerade auch in der heutigen Zeit mehrfach heraus. Sie stellt uns zuerst  die Frage, wie wir Andersgläubige und Andersdenkende behandeln.  Sehen wir in ihnen Menschen oder Gegner? Oder sogar Feinde, die vernichtet werden müssen? Wer sich auch nur ein bisschen mit dem Internet befasst, stellt mit Schrecken fest, wie viel Hass da gesät wird. Das gleiche geschieht an gewissen Stammtischen.

Ich habe diese Woche im Facebook ein schreckliches Beispiel gelesen. In einer SVP-Runde erzählt jemand, er habe den umstrittenen, profilierten SP-Politiker Cedric Wermuth auf der Strasse von seinem Auto aus gesehen. Ein Kollege fragt: «Warum hast du ihn nicht überfahren?» Dies ist nur ein Beispiel. Auch aus dem Umfeld anderer Parteien gäbe es wohl ähnliche.

 

Zurück zur biblischen Szene: Jesus und seine Begleiter werden im Dorf nicht aufgenommen, weil sie – so haben wir gesehen –eine andere Religion haben. Wer denkt da nicht an die Frage, ob wir nur christliche Flüchtlinge oder auch muslimische Asylsuchende aufnehmen sollen. Ich möchte hier nicht näher darauf eingehen. Sie können selber darüber nachdenken.

 

Wie Sie sicher festgestellt haben, geht es im heutigen Evangelium keineswegs nur um Fremde. Die zentrale Frage ist die Nachfolge Jesu. Was bedeutet es, Jesus zu folgen, ihm nach-zugehen? In der lateinischen Übersetzung der Bibel steht dafür das Wort sequi oder auch con-sequi. Auch wer nicht Latein kann, merkt vielleicht, dass der Ausdruck con-sequi gleich tönt wie Konsequenzen.

Das heisst ganz schlicht und einfach: Der Glaube ist nicht nur eine Theorie, nicht bloss ein frommes Gefühl: Er muss Konsequenzen haben. oder in einem Wortspiel: Wenn jemand Jesus folgt, muss dies praktische Folgen haben. Das Leben der Christgläubigen soll sich von jenem der Ungläubigen unterscheiden.

Klammerbemerkung: Dies heisst selbstverständlich nicht, dass auch Nichtglaubende oft viel menschlicher und mitmenschlicher leben als wir. Klammer geschlossen.

Dass Gläubige durch ihren Lebensstil sich von den andern unterscheiden müssen, zeigt Jesus an einem ganz alltäglichen Beispiel: «Wenn ihr nur jene grüsst, die euch grüssen, was tut ihr dann Besonderes? Dies tun ja auch die Heiden.»

 

Hier liegt eine weitere Provokation, eine weitere Herausforderung. Nämlich: Was tun ich, was nicht täte, wenn ich kein Christ wäre? Gibt es etwas, woran die andern sehen, dass ich ein Nachfolger, eine Nachfolgerin Jesu bin? Ich meine selbstverständlich nicht nur den Kirchgang, so wichtig er auch ist. 

Gettnau LU, So 8.45; Kloster Gerlisberg LU So 17.00 Uhr

Samstag, 25. Juni 2016, 02:27



24.06.2016 | Blog: P. Walter Ludin | Autor/in: P. Walter Ludin | Kategorie: Varia | Kommentare: 2 | Kommentar schreiben | Beitrag teilen

Wo die Griechen uns voraus sind (Erneuerbare ...). Und: Weltrekord zum Gruseln (AKWs)   

Etwas hochnäsig schauen wir auf die Griechen hinunter. Gründe dafür gibt es manche. Aber in einem sind sie uns voraus: in der Förderung erneuerbarer Energien (Sonne, Wind …).

Ich habe dies in den letzten paar Wochen während meinen Ferien auf Kreta mit Erstaunen festgestellt. Die Anlagen zur Gewinnung von Sonnenergie (Photovoltaik) sind wie Pilze aus dem Boden gewachsen. «Schau mal da drüben – und auch dort …» Immer wieder haben wir einander  auf Fahrten durch die Insel auf Anlagen aufmerksam gemacht, die letztes Jahr noch nicht vorhanden waren. «Und dort auf dem Hügel, die Windräder ….»

Was wir subjektiv wahrnahmen, wird objektiv bestätigt auf wikipedia, Artikel Griechenland:

«Griechenlands Photovoltaikleistung ist 2012 um 150 Prozent gestiegen. Binnen eines Jahres wurden Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von über 900 Megawatt an das Netz angeschlossen. Damit steigerte sich die installierte Leistung auf 1,5 Gigawatt. Griechenland nahm damit weltweit den dritten Platz auf der Rangliste der pro Kopf installierten Photovoltaikleistung, direkt hinter Deutschland und Italien ein.»

Die Schweiz ist im Vergleich dazu Entwicklungsland. Schaut mal nach bei: http://www.energiestiftung.ch/aktuell/archive/2016/05/17/strom-von-sonne-und-wind-entwicklungsland-schweiz.html

http://www.energiestiftung.ch/aktuell/archive/2016/05/17/strom-von-sonne-und-wind-entwicklungsland-schweiz.html

Dafür haben wir einen fast makabren Weltrekord: das Alter unserer AKWs. Diese sind im Weltdurchschnitt 29 Jahre alt, die unsrigen aber 47, 45, 44, 37 und 32 Jahre alt. Deutschland hat keine ältern als 40jährige.

Wenn wir an die ansonsten so hochgelobte SICHERHEIT denken: zum Gruseln…..

Freitag, 24. Juni 2016, 00:48



23.06.2016 | Blog: P. Walter Ludin | Autor/in: P. Walter Ludin | Kategorie: Aphorismen | Kommentare: 0 | Kommentar schreiben | Beitrag teilen

Allerneueste Quergedanken   

Durch Schaden wird man nicht klug,

nur ärmer.

 

Schönreden macht nicht schön.

 

Immer ist nicht ewig.

 

Wenn man alles hat,

was man will,

was will man dann noch?

 

Wer kein Romantiker ist,

braucht Kerzen nur noch bei Stromausfall.

 

Wenn du etwas doppelt siehst,

ist es vielleicht nicht zwei Mal vorhanden.

(Dieser Spruch sei mir sicher in meinen Kretaferin eingefallen, meinte eine Freundin. Ja, auch die andern.....

Donnerstag, 23. Juni 2016, 01:20



22.06.2016 | Blog: P. Walter Ludin | Autor/in: P. Walter Ludin | Kategorie: Varia | Kommentare: 0 | Kommentar schreiben | Beitrag teilen

Keine Schadenfreude wegen den Orthodoxen. Und: Gegner im Doppelzimmer   

Es muss nicht betont werden: Nicht nur die Orthodoxen streiten unter sich. Auch wir Katholiken provozieren nicht immer den Ausruf: «Seht, wie sie einander lieben.» Darum keine Schadenfreude.

Oft greift man sich an den Kopf, wenn man sieht, worüber man sich in unserer Kirche uneinig ist. So widmete sich Radio Vatikan unter dem nicht gerade glückten Titel der Frage «Was heisst und wer darf predigen?» Eine Homilie sei strikt zu unterscheiden von einer «Verkündigung». Diese gehe vor allem nach Aussen. Und ähnlich: Laien dürften das eine nicht, aber sie dürften doch das andere.» So ganz unelegant zusammengefasst die Spitzfindigkeiten. Warum nicht mal eine Homilie/Predigt von Schweizer Pastoralassistentinnen anhören? Dann wäre vieles geklärt.

Und noch eine Bemerkung zum Ort des Konzils, der orthodoxen Akademie Kolimbary östlich von Chania.  Ich führte vor Jahren ein Interview mit ihrem Gründer (und seiner Assistentin Katarina Sorbas; ja, sie hat den gleichen Familiennamen wie Alexis …). Zwei Eigenheiten sind mir noch in bester Erinnerung:

-       Ein Thema wird erst abgehakt, wenn sich ganz konkrete praktische Konsequenzen ergeben habe. Wäre manchem Bildungshaus und (Seelsorge/Pfarreirat)Rat zu empfehlen.

-       Bei kontroversen Themen werden Gegnern Doppelzimmer zu gewiesen. Vielleicht Herrn Stadler und mir ……..

Mittwoch, 22. Juni 2016, 01:48



21.06.2016 | Blog: P. Walter Ludin | Autor/in: P. Walter Ludin | Kategorie: Varia | Kommentare: 4 | Kommentar schreiben | Beitrag teilen

Orthodoxes Trauenspiel/ Konzil auf Kreta   

«Die Orthodoxie aus Traditionalismus und Nationalismus herauszuführen»: Dies ist der grosse Traum des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios. Liegt hier der Grund dafür, dass das Moskauer Patriarchat sich weigert, am gegenwärtig auf Kreta stattfindenden orthodoxen Konzil teilzunehmen. Denn bekanntlich ist dieser Teil der Orthodoxie recht konservativ und höchst nationalistisch. Deshalb tönt es wie ein Hohn, wenn ein Sprecher der Moskauer Orthodoxie von einem " proamerikanischen Patriarchat von Konstantinopel».

Manche Kommentare, die ich seit meiner Rückkehr aus den Ferien (auf Kreta!) gelesen habe, benennen auch die Auswirkungen des «orthodoxen Trauerspiels» (so titelte Christ in der Gegenwart) auf die katholische Kirche:

-          Die Orthodoxen fordern seit Langem als eine Bedingung für die Kircheneinheit mit Rom die Aufgabe der päpstlichen Primatsstellung und die Übernahme ihres Systems selbstständiger Kirchen unter einem «Primus inter Pares» (Erster unter Gleichen, Anm.), wie das der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel ist. Darum: Wenn die Orthodoxie nicht vorlebt, dass ein solches Kirchenmodell auch funktioniert, wie sollten die Katholiken darauf einsteigen können?

-          Der renommierte italienische Kirchenhistoriker Alberto Melloni fürchtet negative Folgen für Papst Franziskus. Schliesslich mache dieser «Synodalität» und «Einheit» zu Kernpunkten seines Reformprogramms. «Scheitert das Panorthodoxe Konzil, wäre das ein Sieg für die vielen Feinde der Synodalität, die im Herzen von Franziskus’ Ökumeneverständnis steht.»

Vielleicht wirkt ja der Pfingstgeist auch auf Kreta. Das Konzil wurde ja am letzten Sonntag eröffnet – dem diesjährigen orthodoxen Pfingsten ….

Dienstag, 21. Juni 2016, 01:53



20.06.2016 | Blog: P. Walter Ludin | Autor/in: P. Walter Ludin | Kategorie: Varia | Kommentare: 0 | Kommentar schreiben | Beitrag teilen

Israel/Palästina: diesmal mit Text statt blossem Titel   

Sorry, leider ging der heutige Blog ohne Text – nur mit Titel – online – . Sollte eigentlich nicht passieren. Gewöhnlich folgt in solchen Fällen beim Speichern der Hinweis, es sei noch kein Txt vorhanden. Nun versuche ich zu rekonstruieren:

Gemäss einem Artikel von Hanspeter Gysin fragen die Pro-Zionisten: «Was würden sie tun, wenn Ihr Land von einem Raketenhagel eingedeckt würde?»

Und nicht: «Was würden Sie tun, wenn seit Jahrzehnten immer wieder bewaffnete Truppen auftauchen, um Sie aus Ihren Häusern und von Ihrem Land zu vertreiben?

Im Klartext: Die palästinensischen Re-Aktionen kann man nur aufgrund der israelischen Aktionen verstehen.

Oder wie der bekannte Witz von Graf Bobby: «Ich habe nicht geschlagen. Der andere hat zuerst zurück-geschlagen.»

Montag, 20. Juni 2016, 19:59



20.06.2016 | Blog: P. Walter Ludin | Autor/in: P. Walter Ludin | Kategorie: Varia | Kommentare: 0 | Kommentar schreiben | Beitrag teilen

Israel/Palästina: «Der andere hat zuerst zurück-geschlagen.»   

Montag, 20. Juni 2016, 01:00



19.06.2016 | Blog: P. Walter Ludin | Autor/in: P. Walter Ludin | Kategorie: Varia | Kommentare: 0 | Kommentar schreiben | Beitrag teilen

«Christliches Abendland» als Vorwand   

Die Weigerung, die rechtsextreme Partei AfD auf Podien des deutschen Katholikentages einzuladen, gab viel zu reden. Ich denke, die Weigerung, Menschen , die andere verleumden und den Hass predigen, kein Sprachrohr zu geben, war richtig.

Die Retourkutsche der Partei folgte alsogleich. Nachdem sie immer behauptet hatte, die christlichen Werte des Abendlandes zu verteidigen, distanziert sie sich nun plötzlich vom Christentum. AfD-Vize Gauland: Seine Partei verteidige nicht das «Christentum im religiösen Sinne, sondern kämpfe für das von den Vätern Vererbte». (Zwischenbemerkung: Es gab in Deutschland mal einen Mann, der sich noch und noch auf die «Vorsehung» berief und die Gläubigen verfolgte……

Wie Publik-Forum weiter meldet, gestand Gauland, das «christliche Abendland» lediglich zu bemühen, «um deutsche Interessen wahrzunehmen». Mit Barmherzigkeit und Nächstenliebe habe die AfD nichts zu schaffen.

Freche Frage: Wie stehts diesbezüglich mit Schweizer Parteien im rechten Spektrum oder in der behaupteten Mitte???

Sonntag, 19. Juni 2016, 01:13



18.06.2016 | Blog: P. Walter Ludin | Autor/in: P. Walter Ludin | Kategorie: Aphorismen | Kommentare: 2 | Kommentar schreiben | Beitrag teilen

Die SVP und der Halbmond   

Unter dem nächtlichen Himmel von Kreta im Liegestuhl sitzend fragte ich mich:

Wann wird die SVP den Halbmond am Schweizer Himmel verbieten?

 Internationale Version:

Wann werden die Islam-Feinde den Halbmond am abendländischen Himmel verbieten?

Nachbemerkung:

Ich bin gespannt, was unser lieber Kari, der sich in den letzten Wochen als selbsternannter Sprecher der SVP profiliert hat, antworten wird (nachdem er schon lange als freiwilliger Sprecher der israelischen Regierung im Einsatz steht!).

Samstag, 18. Juni 2016, 01:10