Kirchenblogs Kirchenblogs – Blogs von kath.ch http://www.kirchenblogs.ch Fri, 24 Nov 2017 19:44:34 Europe/Zurich Kirchenblogs http://www.kirchenblogs.ch http://www.kirchenblogs.ch/img/logo_rss.gif 120 60 131809 heinzAngehrn Heinz Angehrn Glossen <![CDATA[Rule, Britannia X]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131809 Heinz Angehrn –

Die Reihe könnte noch fortgesetzt werden. Ich möchte einen Lebenstraum ans Ende setzen: Im Jaguar-Cabriolet, den Picknickkorb auf dem Rücksitz gut mit Sandwiches gefüllt, entweder nach Glyndebourne fahren und dort zwischen dem zweiten und dritten Akt der „Nozze di Figaro“ oder dann in St.Andrews am Sonntagmittag auf der berühmt-berüchtigten Bahn 17 im Rasen sitzend speisen und hoffen, dass der nächste Regenschauer nicht gleich kommt.

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131809 Thu, 07 Jul 2016 06:00:00 Europe/Zurich Nov 2017
131808 heinzAngehrn Heinz Angehrn Glossen <![CDATA[Rule, Britannia IX]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131808 Heinz Angehrn –

The Proms: Auch das ist nur hier möglich. Klassische Musik in bester Darbietung (kein Stadl-Dröhnen oder verstärkter Open-Air-Monsterlärm) in der Royal Albert Hall, vor wild gemischtem und enthusiastischem Publikum- Und wenn dann Sir Edward Elgars „Pomp and Circumstance“ ansteht, dann brodelt die Halle, dann knallen die Korken. „Rule, Britannia“ – der Titel meiner Reihe – gehört auch zu den Proms.

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131808 Tue, 05 Jul 2016 06:00:00 Europe/Zurich Nov 2017
131807 heinzAngehrn Heinz Angehrn Glossen <![CDATA[Rule, Britannia VIII]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131807 Heinz Angehrn –

Golf! Golf! Golf! Diese Sportart gehört überhaupt nur auf diese Inseln. Hier wurde sie erdacht, hier verursacht sie keine ökologischen Katastrophen wie etwa in der Türkei oder auf Mallorca, denn hier hat es immer genügend Wasser. Und: Hier spielen alle Golf, hier sieht man den klassischen Arbeiter so um Fünf am Nachmittag losziehen, hier sieht man Oberstufen-Schulklassen mit bestem Benehmen. Und dass dank der Handicap-Regelung der Schlechteste den Besten schlagen kann – britisch-gerechter geht gar nicht.

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131807 Sun, 03 Jul 2016 06:00:00 Europe/Zurich Nov 2017
131806 heinzAngehrn Heinz Angehrn Glossen <![CDATA[Rule, Britannia VII]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131806 Heinz Angehrn –

My home is my castle: Ich liebe diese Reserviertheit der Menschen, dass man ab der Mittelschicht nicht einfach wildfremde Menschen einfach so ins Haus lässt, dass man jemanden braucht, der einen in gewisse Gruppen ganz klassisch einführt, dass man hohe grüne Zäune um Haus und Anwesen zieht, so dass niemand hineinsehen kann. „Last night I dreamed I was at Manderley again.“ – versteht Ihr mich? Mein erstes englisches Buch übrigens.

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131806 Fri, 01 Jul 2016 06:00:00 Europe/Zurich Nov 2017
131994 pWalterLudin P. Walter Ludin Varia <![CDATA[Wir Menschen sind Zebras]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131994 P. Walter Ludin –

Er sei kein Mensch, wurde einem schlimmen Mörder kürzlich vorgeworfen. Dahinter steht die Auffassung, man könne säuberlich trennen zwischen Guten und Bösen. Wer etwas vom Wesen der  Menschen kennt, weiss, dass es nicht so einfach ist. Jeder Mensch ist ein Zebra, mit Anteilen von gut und bös. Und das sehr Böse kommt oft so harmlos daher. Man denke an die These von H. Arendt von der „Banalität des Bösen“.  

Es gibt aber immer noch Wissenschafter, die meinen, das Böse liege in den Genen. Dazu eine seltsame Meldung:

Der Neurobiologe James Fallon – bis dahin überzeugt, die Gene seien «zu 80 bis 100 Prozent verantwortlich für die Entwicklung des Menschen» (Tages-Anzeiger, 23.5.2016) – muss einigermassen geschockt gewesen sein, als sich der anonymisierte Scan eines «Psychopathenhirns» in einer Untersuchung 2006 als sein eigenes entpuppte. Der «gefeierte Neurobiologe, gute Vater von drei Kindern, seit Jahrzehnten verheiratet, hatte alle Anlagen dafür gehabt, ein empathieloses Monster, ein Serienmörder zu werden.»

Im Klartext: Der gute (!) Mann hatte Anlagen zum Monster, wurde aber ein ganz normaler Mensch.

Das Ganze zeigt, wie vorsichtig wir im Urteil über Andere sein müssen.

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131994 Fri, 01 Jul 2016 01:37:00 Europe/Zurich Nov 2017
131958 pWalterLudin P. Walter Ludin Varia <![CDATA[Stehen uns die Orthodoxen wirklich so viel näher als die Protestanten?]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131958 P. Walter Ludin –

Hohe katholische Ökumene-Vertreter werden nicht müde, zu betonen, zwischen ihrer und der orthodoxen Kirche gäbe es viel mehr Gemeinsamkeiten als mit der protestantischen. Eine recht optimistische Sicht betr. der Orthodoxie, wie die folgende Meldung zeigt:

Der "Pro Oriente"-Pressesprecher Erich Leitenbergr erläuterte die innerorthodoxe Ökumene-Debatte, die rund um das Konzils-Dokument "Die Beziehungen der orthodoxen Kirche mit der übrigen christlichen Welt" entbrannt ist. Erdas Konzils-Dokument "Die Beziehungen der orthodoxen Kirche mit der übrigen christlichen Welt" entbrannt ist. Er zitierte dabei den zum Patriarchat von Konstantinopel gehörende Erzbischof Job Getcha, der die konservative orthodoxe Position dermassen beschrieb, dass es keine Notwendigkeit gebe, die Einheit der Kirche wiederherzustellen. Der einzige Weg bestehe darin, "dass die Häretiker und Schismatiker durch Busse zur einzigen Kirche zurückkehren, das ist die orthodoxe Kirche".

Das Gebet der Orthodoxen für die "Einheit aller" werde als Gebet für jene interpretiert, die zur wahren Kirche zurückkehren sollten. Demnach gebe es auch keine Kirchen und keine christlichen Konfessionen ausserhalb der orthodoxen Kirche, die die einzige wahre Kirche sei; und deshalb gebe es auch keine "christliche Welt" ausserhalb der orthodoxen Kirche, wie der Titel des Konzilsdokuments suggerieren könnte.

Erzbischof Job habe zugleich betrübt hinzugefügt, dass die verschiedenen orthodoxen "provokanten" Äusserungen in diesem oben genannten Sinne nicht nur eine "Ignoranz" der Geschichte und der Entwicklung der ökumenischen Beziehungen und der bilateralen Dialoge im 20. Jahrhundert, sondern auch eine "totale Unkenntnis von Geschichte, Theologie und Kirchenrecht" aufzeigen würden.“

Betr. Protestanten: In den Kirchen, die aus der Reformation hervorgegangen sind, herrscht zwar eine grosse Vielfalt. Aber die – ich möchte sie so nennen-  reformierten Mainstream-Kirche sprechen doch unserer Kirche nicht die Kirchlichkeit ab wie es viele der eben genannten Strömungen unter den Orthodoxen tun. Etwas mehr Wertschätzung der reformierten Kirchen wäre deshalb am Platz – und etwas mehr Skepsis gegenüber orthodoxen.

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131958 Thu, 30 Jun 2016 01:43:00 Europe/Zurich Nov 2017
131805 heinzAngehrn Heinz Angehrn Glossen <![CDATA[Rule, Britannia VI]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131805 Heinz Angehrn –

The breakfast (sei es english der irish): Anders in Italien, wo man am Vormittag kurz vor dem Hungertod steht (so lausig ist die colazione), braucht man nach diesen herrlichen Cholesterin-Bergen an sausages, ham and eggs und Cheddar lange nichts mehr zum Essen. Und dass dann noch die einzig wahre Konfitüre, herb bittere marmelade, neben dem Toast auf dem Tisch steht, macht das Aufstehen am Morgen zur reinen Freude.

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131805 Wed, 29 Jun 2016 06:00:00 Europe/Zurich Nov 2017
131957 pWalterLudin P. Walter Ludin Varia <![CDATA[Weltweite Reformen oder ein ebensolches kirchliches Chaos?]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131957 P. Walter Ludin –

Viele bezweifeln, ob Papst Franziskus wirklich weltweite Reformen einleiten will oder kann. Eine bemerkenswerte Einschätzung von Helmut Schüller, fünf Jahre nach dem Anfang der österreichischen Priester-Initiative, die notfalls den Gehorsam ins Auge fasste:

Wie wird sich die Weltkirche nach Ihrem Dafürhalten weiterentwickeln?

Es gibt zwei Szenarien. Erstens, es gibt eine weltkirchenweite Erneuerung und Reform, indem die Bischöfe ihre Freiräume auch nutzen. Zweitens, es folgt die grosse Ära der Selbsthilfe. Das wird ein kreatives Chaos werden. Eine weltweite Kirche zu sein, ist ein riesiges unschätzbares Asset in einer Zeit, wo alles auseinanderfällt. Ich hoffe dringend von Herzen, dass wir als Weltkirche eine Erneuerung schaffen.


Was sollten mutige Bischöfe also tun?

Sich zusammentun und für die Öffnung des Priesteramts für verheiratete Männer eintreten, wenn sie ganz mutig sind, nehmen sie die Frauen noch dazu.

 

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131957 Wed, 29 Jun 2016 01:22:00 Europe/Zurich Nov 2017
131956 pWalterLudin P. Walter Ludin Varia <![CDATA[Bald ein neues Konzept für die Kirchenblogs]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131956 P. Walter Ludin –

Bald bekommen unsere Werblogs ein neues Konzept. Es gibt zusätzliche Blogger. Die Gestaltung ist anders. Vor allem gibt’s zu jedem Beitrag ein Bild.

Bekanntlich habe ich seit über 10 Jahre mehr als 4000 Blogs veröffentlicht, seit etlichen Jahren mindestens einen pro Tag. Ich werde dieses Tempo reduzieren:

-          Im November habe ich mir anlässlich meines 70. Geburtstages vorgenommen, etwas kürzer zu treten. Jeden Tag etwas Neues zu produzieren, ist oft recht anstrengend – allerdings fehlte es mir nie an Themen, im Gegenteil.

-          Ich stelle mir vor: Ich schreibe abends um 10 Uhr einen Blog (was oft der Fall war) und muss dann vielleicht noch eine halbe Stunde ein Bild suchen –wobei ich möglichst auf eigene Bilder zurückgreife, die allerdings nicht beschriftet sind, so dass die Suche nicht immer sehr gehen wird.

Beim Treffen der Blogger hatten einige Bedenken, ob sie die gewünschte Kadenz von 8 bis 10 Tagen einhalten könnten. Es tönt hoffentlich nicht überheblich: Wir „alten Haasen“ – Heinz A. und ich, die täglich schreiben – mussten etwas schmunzeln.

Ich denke, dass ich pro Woche ein bis zwei Mal „auftrete“. Alles weitere erfährt ihr in wenigen Tagen.

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131956 Tue, 28 Jun 2016 01:50:00 Europe/Zurich Nov 2017
131804 heinzAngehrn Heinz Angehrn Glossen <![CDATA[Rule, Britannia V]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131804 Heinz Angehrn –

High tea: Wer diese Zeremonie einmal erlebt hat, der ist nicht mehr so traurig, dass das gute Kochen nicht zu den Talenten der Insulaner gehört. Denn wenn da so um Vier oder halb Fünf zum Tea Sandwiches aller Art und vor allem Scones mit clotted cream (bei uns heisst das double crème de la Gruyère) gereicht werden, ist der Bauch voll, denn (siehe unter VI)…

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131804 Mon, 27 Jun 2016 06:00:00 Europe/Zurich Nov 2017
131955 pWalterLudin P. Walter Ludin Varia <![CDATA[Armenien: mutiger Papst]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131955 P. Walter Ludin –

Papst Franziskus hat zwar nur wiederholt, was er schon zuvor gesagt hatte:  Die Türkei habe in Armenien „Völkermord“ verübt. Damals waren die Reaktionen der Türkei bekanntlich heftig – wie immer, wenn jemand die Wahrheit über die damalige Katastrophe ausspricht. Dennoch: Hut ab vor dem Papst! Er geht keine falsche Kompromisse ein, indem er gegenüber dem Unrecht schweigen würde.

Erdogan sind viele solche mutigen „Widersacher“ zu gönnen …

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131955 Mon, 27 Jun 2016 01:41:00 Europe/Zurich Nov 2017
131922 pWalterLudin P. Walter Ludin Glossen <![CDATA[«Warum haben Sie den Wettersegen nicht gegeben?»]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131922 P. Walter Ludin –

Vorgestern, Freitagabend: Ein anstrengender Tag liegt hinter mir (Verfassen der Sonntagspredigt ausnahmsweise nicht erst am Samstag; Kurzartikel verfassen, Mails bearbeiten …). Dann auch das noch: Auf dem Bildschirm nur schwarz. (Erst Stunden später hat ein Freund einen guten Rat.)

Dann werde ich für die Abendmesse in einem Frauenkloster abgeholt. Ich versuche, mir den Stress und den Frust (PC ..) nicht anmerken zu lassen und gestalte die Messe möglichst gut.

Draussen bei der Kirchentüre fragt eine fromme Frau aufgeregt: „Warum haben Sie den Wettersegen nicht gegeben?“ Ich erinnere sie daran, dass ich wie das ganze Jahr den Segen erbeten habe „für die ganze Schöpfung“. „Und warum haben Sie den Kreuzpartikel nicht gebraucht. Überall wird er für den Wettersegen auf den Altar gestellt. Nur hier – die junge Schwester tut es nie.“ Ich sage, Gott gebe den Segen. Ein Stücklein Holz sei da nicht wichtig. Ich verschweige, dass ich hier – betr. Reliquien – in der Tradition Luthers stehe …..

Szenenwechsel: Vor Jahren warf mir der damalige Klostergärtner vor, den Wettersegen nicht erteilt zu haben. „Wenn es heute hagelt und der Garten kaputt geht, bist du schuld!!“ Ich sage ihm, am Vortrag sei der Wettersegen gespendet worden: „Ist dein Glaube so klein, dass du meinst, er reiche nicht für zwei Tage?“

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131922 Sun, 26 Jun 2016 00:43:00 Europe/Zurich Nov 2017
131803 heinzAngehrn Heinz Angehrn Glossen <![CDATA[Rule, Britannia IV]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131803 Heinz Angehrn –

Tea and teatime: Nichts geht über dieses Ritual. Am Morgen klassischer English Breakfast, am Nachmittag köstlich duftender Earl Grey. Kalkarmes Wasser exakt auf 90° aufgekocht, über die edlen Blätter gegossen, drei Minuten gewartet, je nach Geschmack mit Zucker (beim Breakfast eventuell auch mit Kuhmilch aus des Nachbars Stall, nie Kaffeerahm – what a shame) angereichert, und schon geht es einem wieder gut.

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131803 Sat, 25 Jun 2016 06:00:00 Europe/Zurich Nov 2017
131919 pWalterLudin P. Walter Ludin Predigtauszüge <![CDATA[Feuer und Schwefel für Andersdenkende?]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131919 P. Walter Ludin –

 

(Die Sonntagspredigt ausnahmsweise schon heute) Die meisten von uns stellen sich die Heiligen als harmlose, vielleicht sogar süssliche Gestalten vor, die schon zu Lebzeiten so etwas wie einen Heiligenschein getragen haben. Die Wirklichkeit sieht recht anders aus. Auch oder gerade die Apostel entsprechen nicht diesem Image, um ein modernes Wort zu gebrauchen.

Besonders die beiden Jünger, denen wir am Anfang des heutigen Evangeliums begegnen, entsprechen nicht dem Cliché von Heiligen als kraftlose Menschen. Sie heissen Jakobus und Johannes. Nicht zufällig werden sie in der Bibel „Donnersöhne“ genannt. Sie rufen Blitz und Donner auf das Dorf herab, das Jesus das Nachtlager verweigert. Der Grund: Die Dorfleute sind Samariter und gehören somit zu einer andern Religion als Jesus und seine Apostel.

 

Diese Geschichte fordert uns gerade auch in der heutigen Zeit mehrfach heraus. Sie stellt uns zuerst  die Frage, wie wir Andersgläubige und Andersdenkende behandeln.  Sehen wir in ihnen Menschen oder Gegner? Oder sogar Feinde, die vernichtet werden müssen? Wer sich auch nur ein bisschen mit dem Internet befasst, stellt mit Schrecken fest, wie viel Hass da gesät wird. Das gleiche geschieht an gewissen Stammtischen.

Ich habe diese Woche im Facebook ein schreckliches Beispiel gelesen. In einer SVP-Runde erzählt jemand, er habe den umstrittenen, profilierten SP-Politiker Cedric Wermuth auf der Strasse von seinem Auto aus gesehen. Ein Kollege fragt: „Warum hast du ihn nicht überfahren?“ Dies ist nur ein Beispiel. Auch aus dem Umfeld anderer Parteien gäbe es wohl ähnliche.

 

Zurück zur biblischen Szene: Jesus und seine Begleiter werden im Dorf nicht aufgenommen, weil sie – so haben wir gesehen –eine andere Religion haben. Wer denkt da nicht an die Frage, ob wir nur christliche Flüchtlinge oder auch muslimische Asylsuchende aufnehmen sollen. Ich möchte hier nicht näher darauf eingehen. Sie können selber darüber nachdenken.

 

Wie Sie sicher festgestellt haben, geht es im heutigen Evangelium keineswegs nur um Fremde. Die zentrale Frage ist die Nachfolge Jesu. Was bedeutet es, Jesus zu folgen, ihm nach-zugehen? In der lateinischen Übersetzung der Bibel steht dafür das Wort sequi oder auch con-sequi. Auch wer nicht Latein kann, merkt vielleicht, dass der Ausdruck con-sequi gleich tönt wie Konsequenzen.

Das heisst ganz schlicht und einfach: Der Glaube ist nicht nur eine Theorie, nicht bloss ein frommes Gefühl: Er muss Konsequenzen haben. oder in einem Wortspiel: Wenn jemand Jesus folgt, muss dies praktische Folgen haben. Das Leben der Christgläubigen soll sich von jenem der Ungläubigen unterscheiden.

Klammerbemerkung: Dies heisst selbstverständlich nicht, dass auch Nichtglaubende oft viel menschlicher und mitmenschlicher leben als wir. Klammer geschlossen.

Dass Gläubige durch ihren Lebensstil sich von den andern unterscheiden müssen, zeigt Jesus an einem ganz alltäglichen Beispiel: „Wenn ihr nur jene grüsst, die euch grüssen, was tut ihr dann Besonderes? Dies tun ja auch die Heiden.“

 

Hier liegt eine weitere Provokation, eine weitere Herausforderung. Nämlich: Was tun ich, was nicht täte, wenn ich kein Christ wäre? Gibt es etwas, woran die andern sehen, dass ich ein Nachfolger, eine Nachfolgerin Jesu bin? Ich meine selbstverständlich nicht nur den Kirchgang, so wichtig er auch ist. 

Gettnau LU, So 8.45; Kloster Gerlisberg LU So 17.00 Uhr

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131919 Sat, 25 Jun 2016 02:27:00 Europe/Zurich Nov 2017
131911 pWalterLudin P. Walter Ludin Varia <![CDATA[Wo die Griechen uns voraus sind (Erneuerbare ...). Und: Weltrekord zum Gruseln (AKWs)]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131911 P. Walter Ludin –

Etwas hochnäsig schauen wir auf die Griechen hinunter. Gründe dafür gibt es manche. Aber in einem sind sie uns voraus: in der Förderung erneuerbarer Energien (Sonne, Wind …).

Ich habe dies in den letzten paar Wochen während meinen Ferien auf Kreta mit Erstaunen festgestellt. Die Anlagen zur Gewinnung von Sonnenergie (Photovoltaik) sind wie Pilze aus dem Boden gewachsen. „Schau mal da drüben – und auch dort …“ Immer wieder haben wir einander  auf Fahrten durch die Insel auf Anlagen aufmerksam gemacht, die letztes Jahr noch nicht vorhanden waren. „Und dort auf dem Hügel, die Windräder ….“

Was wir subjektiv wahrnahmen, wird objektiv bestätigt auf wikipedia, Artikel Griechenland:

„Griechenlands Photovoltaikleistung ist 2012 um 150 Prozent gestiegen. Binnen eines Jahres wurden Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von über 900 Megawatt an das Netz angeschlossen. Damit steigerte sich die installierte Leistung auf 1,5 Gigawatt. Griechenland nahm damit weltweit den dritten Platz auf der Rangliste der pro Kopf installierten Photovoltaikleistung, direkt hinter Deutschland und Italien ein.“

Die Schweiz ist im Vergleich dazu Entwicklungsland. Schaut mal nach bei: http://www.energiestiftung.ch/aktuell/archive/2016/05/17/strom-von-sonne-und-wind-entwicklungsland-schweiz.html

http://www.energiestiftung.ch/aktuell/archive/2016/05/17/strom-von-sonne-und-wind-entwicklungsland-schweiz.html

Dafür haben wir einen fast makabren Weltrekord: das Alter unserer AKWs. Diese sind im Weltdurchschnitt 29 Jahre alt, die unsrigen aber 47, 45, 44, 37 und 32 Jahre alt. Deutschland hat keine ältern als 40jährige.

Wenn wir an die ansonsten so hochgelobte SICHERHEIT denken: zum Gruseln…..

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131911 Fri, 24 Jun 2016 00:48:00 Europe/Zurich Nov 2017
131802 heinzAngehrn Heinz Angehrn Glossen <![CDATA[Rule, Britannia III]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131802 Heinz Angehrn –

Das Klima: Was haben wir auf dem Kontinent zu leiden einmal unter nicht enden wollenden kalten Wintern mit grässlichen Schneehaufen rings um das Haus und dann wieder unter erdrückend heissen Sommern, in denen das bewusste Haus gar nicht mehr gelüftet werden kann. Auf den Inseln ist es ausgeglichener, nie so extrem, die meiste Zeit immer so zwischen 10 und höchstens 25 Grad angelegt. Man muss ja nicht gerade auf dem Ben Nevis hausen.

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131802 Thu, 23 Jun 2016 06:00:00 Europe/Zurich Nov 2017
131910 pWalterLudin P. Walter Ludin Aphorismen <![CDATA[Allerneueste Quergedanken]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131910 P. Walter Ludin –

Durch Schaden wird man nicht klug,

nur ärmer.

 

Schönreden macht nicht schön.

 

Immer ist nicht ewig.

 

Wenn man alles hat,

was man will,

was will man dann noch?

 

Wer kein Romantiker ist,

braucht Kerzen nur noch bei Stromausfall.

 

Wenn du etwas doppelt siehst,

ist es vielleicht nicht zwei Mal vorhanden.

(Dieser Spruch sei mir sicher in meinen Kretaferin eingefallen, meinte eine Freundin. Ja, auch die andern.....

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131910 Thu, 23 Jun 2016 01:20:00 Europe/Zurich Nov 2017
131874 pWalterLudin P. Walter Ludin Varia <![CDATA[Keine Schadenfreude wegen den Orthodoxen. Und: Gegner im Doppelzimmer]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131874 P. Walter Ludin –

Es muss nicht betont werden: Nicht nur die Orthodoxen streiten unter sich. Auch wir Katholiken provozieren nicht immer den Ausruf: „Seht, wie sie einander lieben.“ Darum keine Schadenfreude.

Oft greift man sich an den Kopf, wenn man sieht, worüber man sich in unserer Kirche uneinig ist. So widmete sich Radio Vatikan unter dem nicht gerade glückten Titel der Frage „Was heisst und wer darf predigen?“ Eine Homilie sei strikt zu unterscheiden von einer „Verkündigung“. Diese gehe vor allem nach Aussen. Und ähnlich: Laien dürften das eine nicht, aber sie dürften doch das andere.“ So ganz unelegant zusammengefasst die Spitzfindigkeiten. Warum nicht mal eine Homilie/Predigt von Schweizer Pastoralassistentinnen anhören? Dann wäre vieles geklärt.

Und noch eine Bemerkung zum Ort des Konzils, der orthodoxen Akademie Kolimbary östlich von Chania.  Ich führte vor Jahren ein Interview mit ihrem Gründer (und seiner Assistentin Katarina Sorbas; ja, sie hat den gleichen Familiennamen wie Alexis …). Zwei Eigenheiten sind mir noch in bester Erinnerung:

-       Ein Thema wird erst abgehakt, wenn sich ganz konkrete praktische Konsequenzen ergeben habe. Wäre manchem Bildungshaus und (Seelsorge/Pfarreirat)Rat zu empfehlen.

-       Bei kontroversen Themen werden Gegnern Doppelzimmer zu gewiesen. Vielleicht Herrn Stadler und mir ……..

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131874 Wed, 22 Jun 2016 01:48:00 Europe/Zurich Nov 2017
131801 heinzAngehrn Heinz Angehrn Glossen <![CDATA[Rule, Britannia II]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131801 Heinz Angehrn –

Meer und Klippen: Die gesegneten Inseln sind umgeben von rauem Meer, von der Nordsee, der Irish sea und dem Atlantik. Nichts von Mittelmeer- oder Südsee-Romantik, nichts von Sonnenbrand, keine Horden am Strand liegender Halbleichen, sondern strenger Wind, erfrischend kühlender Drizzle und das ewige Rufen von Massen von seagulls aus ihren Klippennnestern. What a wonderful world.

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131801 Tue, 21 Jun 2016 06:00:00 Europe/Zurich Nov 2017
131872 pWalterLudin P. Walter Ludin Varia <![CDATA[Orthodoxes Trauenspiel/ Konzil auf Kreta]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131872 P. Walter Ludin –

"Die Orthodoxie aus Traditionalismus und Nationalismus herauszuführen": Dies ist der grosse Traum des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios. Liegt hier der Grund dafür, dass das Moskauer Patriarchat sich weigert, am gegenwärtig auf Kreta stattfindenden orthodoxen Konzil teilzunehmen. Denn bekanntlich ist dieser Teil der Orthodoxie recht konservativ und höchst nationalistisch. Deshalb tönt es wie ein Hohn, wenn ein Sprecher der Moskauer Orthodoxie von einem " proamerikanischen Patriarchat von Konstantinopel“.

Manche Kommentare, die ich seit meiner Rückkehr aus den Ferien (auf Kreta!) gelesen habe, benennen auch die Auswirkungen des „orthodoxen Trauerspiels“ (so titelte Christ in der Gegenwart) auf die katholische Kirche:

-          Die Orthodoxen fordern seit Langem als eine Bedingung für die Kircheneinheit mit Rom die Aufgabe der päpstlichen Primatsstellung und die Übernahme ihres Systems selbstständiger Kirchen unter einem "Primus inter Pares" (Erster unter Gleichen, Anm.), wie das der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel ist. Darum: Wenn die Orthodoxie nicht vorlebt, dass ein solches Kirchenmodell auch funktioniert, wie sollten die Katholiken darauf einsteigen können?

-          Der renommierte italienische Kirchenhistoriker Alberto Melloni fürchtet negative Folgen für Papst Franziskus. Schliesslich mache dieser „Synodalität“ und „Einheit“ zu Kernpunkten seines Reformprogramms. „Scheitert das Panorthodoxe Konzil, wäre das ein Sieg für die vielen Feinde der Synodalität, die im Herzen von Franziskus’ Ökumeneverständnis steht.“

Vielleicht wirkt ja der Pfingstgeist auch auf Kreta. Das Konzil wurde ja am letzten Sonntag eröffnet – dem diesjährigen orthodoxen Pfingsten ….

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131872 Tue, 21 Jun 2016 01:53:00 Europe/Zurich Nov 2017
131875 pWalterLudin P. Walter Ludin Varia <![CDATA[Israel/Palästina: diesmal mit Text statt blossem Titel]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131875 P. Walter Ludin –

Sorry, leider ging der heutige Blog ohne Text – nur mit Titel - online - . Sollte eigentlich nicht passieren. Gewöhnlich folgt in solchen Fällen beim Speichern der Hinweis, es sei noch kein Txt vorhanden. Nun versuche ich zu rekonstruieren:

Gemäss einem Artikel von Hanspeter Gysin fragen die Pro-Zionisten: „Was würden sie tun, wenn Ihr Land von einem Raketenhagel eingedeckt würde?“

Und nicht: „Was würden Sie tun, wenn seit Jahrzehnten immer wieder bewaffnete Truppen auftauchen, um Sie aus Ihren Häusern und von Ihrem Land zu vertreiben?

Im Klartext: Die palästinensischen Re-Aktionen kann man nur aufgrund der israelischen Aktionen verstehen.

Oder wie der bekannte Witz von Graf Bobby: „Ich habe nicht geschlagen. Der andere hat zuerst zurück-geschlagen.“

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131875 Mon, 20 Jun 2016 19:59:00 Europe/Zurich Nov 2017
131867 pWalterLudin P. Walter Ludin Varia <![CDATA[Israel/Palästina: «Der andere hat zuerst zurück-geschlagen.»]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131867 P. Walter Ludin –

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131867 Mon, 20 Jun 2016 01:00:00 Europe/Zurich Nov 2017
131800 heinzAngehrn Heinz Angehrn Glossen <![CDATA[Rule, Britannia I]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131800 Heinz Angehrn –

Die Sprache: Man kann Englisch natürlich so grauenhaft aussprechen, wie es die Barbaren auf dem grossen Kontinent tun, kartoffelstock-ähnlich breitgewalzt. Oder so nuschelnd, wie es die Menschen in der ehemaligen riesigen Kolonie in Asien tun. Aber das klassische näselnde Oxbridge ist eine Wohltat für meine Ohren, Geist und Sinn. Professor Higgins hatte natürlich recht: „Why can’t the English teach their children how to speak.“ Ich wünschte mir, es in Perfektion zu beherrschen.

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131800 Sun, 19 Jun 2016 06:00:00 Europe/Zurich Nov 2017
131863 pWalterLudin P. Walter Ludin Varia <![CDATA[«Christliches Abendland» als Vorwand]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131863 P. Walter Ludin –

Die Weigerung, die rechtsextreme Partei AfD auf Podien des deutschen Katholikentages einzuladen, gab viel zu reden. Ich denke, die Weigerung, Menschen , die andere verleumden und den Hass predigen, kein Sprachrohr zu geben, war richtig.

Die Retourkutsche der Partei folgte alsogleich. Nachdem sie immer behauptet hatte, die christlichen Werte des Abendlandes zu verteidigen, distanziert sie sich nun plötzlich vom Christentum. AfD-Vize Gauland: Seine Partei verteidige nicht das „Christentum im religiösen Sinne, sondern kämpfe für das von den Vätern Vererbte“. (Zwischenbemerkung: Es gab in Deutschland mal einen Mann, der sich noch und noch auf die „Vorsehung“ berief und die Gläubigen verfolgte……

Wie Publik-Forum weiter meldet, gestand Gauland, das „christliche Abendland“ lediglich zu bemühen, „um deutsche Interessen wahrzunehmen“. Mit Barmherzigkeit und Nächstenliebe habe die AfD nichts zu schaffen.

Freche Frage: Wie stehts diesbezüglich mit Schweizer Parteien im rechten Spektrum oder in der behaupteten Mitte???

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131863 Sun, 19 Jun 2016 01:13:00 Europe/Zurich Nov 2017
131861 pWalterLudin P. Walter Ludin Aphorismen <![CDATA[Die SVP und der Halbmond]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131861 P. Walter Ludin –

Unter dem nächtlichen Himmel von Kreta im Liegestuhl sitzend fragte ich mich:

Wann wird die SVP den Halbmond am Schweizer Himmel verbieten?

 Internationale Version:

Wann werden die Islam-Feinde den Halbmond am abendländischen Himmel verbieten?

Nachbemerkung:

Ich bin gespannt, was unser lieber Kari, der sich in den letzten Wochen als selbsternannter Sprecher der SVP profiliert hat, antworten wird (nachdem er schon lange als freiwilliger Sprecher der israelischen Regierung im Einsatz steht!).

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131861 Sat, 18 Jun 2016 01:10:00 Europe/Zurich Nov 2017
131799 heinzAngehrn Heinz Angehrn Glossen <![CDATA[Rule, Britannia 0]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131799 Heinz Angehrn –

Meine 2016er Sommerserie an diesem Orte kann nur ein Thema haben: Die britischen Inseln und die Faszination, die sie für mich, seit ich ein kleiner Junge war, ausstrahlten und ausstrahlen. Ich musste aber ganze 30 Lebensjahre warten, bis ich im Juli 1985 in Dublin erstmals meinen Fuss auf diesen heiligen Boden setzen durfte. Seit damals sind es an die zwanzig verschieden lange Aufenthalte in England, Scotland, Northern Ireland und Ireland geworden, nur Wales fehlt noch in der Sammlung. Und wenn das Königreich am 23. gut entscheidet, dann wird aus meiner Faszination reine Bewunderung. Also langer Rede kurzer Sinn: Im Zweitage-Rhythmus 10 gute Gründe, dorthin auszuwandern.

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131799 Fri, 17 Jun 2016 06:00:00 Europe/Zurich Nov 2017
131848 pWalterLudin P. Walter Ludin Rezensionen <![CDATA[Franziskuskalender/franziskanisches Jahrbuch als «Wegweiser»]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131848 P. Walter Ludin –

Franziskuskalender 2017: Weg weisen – wegweisen. 132 S., CHF 16.--, Franziskuskalenderverlag, Postfach 1017, 4601 Olten. Telefon: 062 212 77 70. E-Mail: abo@kapuziner.org

Der 100. Jahrgang des von den Kapuzinern herausgegebenen Franziskuskalenders hat ein Wortspiel als Titel: „Weg weisen – wegweisen“. Erfreulicherweise überwiegt in den vielfältigen Artikeln, Gedichten und Bildern das Positive. Im Vordergrund stehen Menschen und Dinge, die Wege weisen, zum Beispiel durch ihr Engagement für Flüchtlinge. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, so in drei Fotoseiten mit Schnappschüssen.

Das vorliegende „franziskanische Jahrbuch“ zeichnet sich durch die hervorragende Gestaltung des Graphikers Stefan Zumsteg aus. So ist dieser Kalender eine Augenweide, mit vielen Denkanstössen zum Thema „Weg weisen – wegweisen“.

Internet: www.kapuziner.ch/franziskuskalender

PS Am Mittwoch kam ich aus Kreta zurück. Drei Wochen Sonne, 26 bis 31 Grad. Nur einmal hat es in der Nacht zwei Mal eine halbe Stunde geregnet. Und jetzt in Elvetia ......... schluchz

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131848 Fri, 17 Jun 2016 01:51:00 Europe/Zurich Nov 2017
131859 heinzAngehrn Heinz Angehrn Glossen <![CDATA[Alte Herrlichkeiten]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131859 Heinz Angehrn –

Kurz vor meiner Ferien-Reihe noch das schöne Bonmot zur Fussball-EM, das ich in der NZZ gefunden habe: Es sagte jemand zu Otto von Habsburg (zu dessen Lebzeiten noch): "Heute ist Oesterreich-Ungarn". Die Antwort des Thronfolgers: Gegen wen?"

Ja und dann ging aus kaiserlicher Sicht die Sache so bös schief, und Herr Dragovic als Schuldiger (meiner Meinung nach übrigens der schönste Fussballer zurzeit...) vergoss bittere Tränen.

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131859 Thu, 16 Jun 2016 11:04:00 Europe/Zurich Nov 2017
131484 pWalterLudin P. Walter Ludin Aphorismen <![CDATA[Quergedanken]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131484 P. Walter Ludin –

Prioritäten wären besser einzuhalten,

wenn es nicht wichtiges Zweitrangiges gäbe.

 

Wer alles besser weiss,

kann nicht eines Besseren belehrt werden.

 

 Totengräber sind nicht verantwortlich

für die Sterblichkeits-Raten.

 

 Alt ist, wer den Wein

seines Jahres nicht mehr kaufen kann.

 

 Dummheit ist kein Laster,

aber lästig.

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131484 Thu, 16 Jun 2016 01:23:00 Europe/Zurich Nov 2017
131798 heinzAngehrn Heinz Angehrn Varia <![CDATA[Evangelisierung – einfach gesagt, schwer getan]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131798 Heinz Angehrn –

Ich reagiere meist nicht auf Reaktionen zu meinem Blog, die irgendwo und -wie quer in meine Mail-Post gelangen. Heute ausnahmsweise doch. Es befremdet mich ungemein, dass auf meine Beiträge der letzten Zeit (El Ghazzali und die Reaktion auf Orlando) kritisiert wird, dass wegen Priestern wie mir die Neu-Evangelisierung Europas nicht befördert werde. Wenn ich das richtig sehe, ist der momentan stärkste kircheninterne Anstoss zu diesem Thema das Schreiben von Papst Franziskus "Evangelii gaudium". Darin macht er uns sehr deutlich, dass nur eine neu "reformierte", umgewandelte Kirche überhaupt fähig sein wird, die Botschaft des Evangeliums mit neuer Kraft zu verkünden (das ist ja wohl mit Evangelisierung gemeint!).

Nun denn: Diese Welt braucht effektiv die Kernbotschaft des Wanderpredigers und Rabbi aus Nazareth. Und zu dieser Kernbotschaft gehört die Aussage, dass die Barmherzigkeit und Zuwendung Gottes allen Menschen, vor allem denen am Rand der Gesellschaft, auch den aus moralischen und kulturellen Gründen Ausgegrenzten, gilt. Wenn das Christentum, wenn die katholische Kirche deshalb seine/ihre Grundbotschaft mit einer klipp und klaren Anerkennung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verbindet, ist es/sie auf gutem Wege. Wir müssen unserem jüngeren und in der Welt der Moderne ungefestigten Bruder Vorbild sein.

 

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/heinzAngehrn/m131798 Wed, 15 Jun 2016 06:00:00 Europe/Zurich Nov 2017
131513 pWalterLudin P. Walter Ludin Varia <![CDATA[Muslime gegen Verschleierung]]> http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131513 P. Walter Ludin –

Ein Muslime begründet theologisch, warum die Frauen nicht verschleiert werden müssen/dürfen.

„Wir verschleiern unsere Frauen nicht mit einer Burka oder ähnlichem. Denn wir gehen davon aus, dass der Mensch Abbild Gottes ist und die Würde Gottes nicht versteckt werden muss.

Diese Ansicht äusserte der Vorsitzende der Weltvereinigung der Bektashi, Baba Edmond Brahimaj. Der besonders in Albanien vertretene Bektashi-Orden steht dem mystisch-islamischen Sufismus nahe und gilt als Brückenbauer zwischen Christentum und Islam, zwischen „Osten und Westen“, wie Brahimaj erklärte.

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http://www.kirchenblogs.ch/d/blogs/pWalterLudin/m131513 Wed, 15 Jun 2016 01:33:00 Europe/Zurich Nov 2017